Low Carb Plätzchen Rezepte – lecker mit wenig Kohlenhydraten

Bild: Sabrina Ripke/ Pixabay

Die vergangenen Jahre haben sehr viele unterschiedliche Ernährungsformen und Diätkonzepte hervorgebracht. Mittlerweile gibt es so viele unterschiedliche Möglichkeiten sich zu ernähren, dass es schon beinahe unübersichtlich wird. Viele Kohlenhydrate, wenig Kohlenhydrate, viel oder wenig Eiweiß, roh, vegan – die Auswahl ist sehr groß. Und auch wenn es manchmal so scheint, als ob die meisten dieser Ernährungsformen nur ausschließlich aus Verzicht bestehen, ist dies nicht der Fall. Gerade die Low-Carb-Ernährung, also der Verzicht auf Kohlenhydrate, scheint für die meisten Menschen unmöglich machbar zu sein. Dies bedeutet dann nämlich den Verzicht auf Nudeln und Brot, aber auch auf Kuchen, Kekse und Süßigkeiten. Da aber diese Kohlenhydrate süchtig machen können ist es gar nicht so einfach, darauf zu verzichten. Dabei ist ein Verzicht auf all diese leckeren Sachen eigentlich gar nicht notwendig. Auch bei dieser Ernährungsform ist es problemlos möglich, Brot und Brötchen oder auch Kekse und Kuchen zu essen, es kommt eben nur darauf an, mit welchen Zutaten man sie herstellt.

Leckere Low Carb Kekse
Gerade das Thema Kekse ist ja gerade wieder sehr wichtig, schließlich befinden wir uns mitten in der Weihnachtszeit. Wer lieber auf Kohlenhydrate verzichtet, muss aber nicht ohne die geliebten Kekse diese Zeit überstehen. Selbstverständlich eignen sich die Kekse nicht nur für die Weihnachtszeit, sondern für das ganze Jahr. Natürlich muss das sonst übliche Weizenmehl ersetzt werden, und auch Zucker findet nicht den Weg in die Low Carb Kekse. Wer ein wenig kreativ ist, kann sogar seine bisherigen Lieblingskekse mit anderen Zutaten zu Low Carb Keksen machen. Weizenmehl lässt sich sehr gut durch Mandelmehl, Kokosmehl, Leinsamenmehl oder Sojamehl ersetzen. Zucker macht Platz für Zucker-Alternativen wie Stevia. Auch Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker werden gerne für diese Kekse genutzt.

Ersatz für Weizenmehl und Co.
Im Weizenmehl ist allerdings auch Gluten enthalten, ein Klebereiweiß, das bei Keksen für die richtige Bindung sorgt. Aber auch hier gibt es Alternativen, man kann dem Low Carb Teig beispielsweise Nüsse oder Mandeln hinzufügen, oder ganz einfach natürliche Bindemittel nutzen, so wie Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl. Auch Leinsamen oder die beliebten Chia-Samen eignen sich bestens dafür. Allerdings ist zu beachten, dass die Mengen nicht einfach aus einem herkömmlichen Backrezept übernommen werden können. 100 g Weizenmehl entsprechen beispielsweise nicht 100 g Mandelmehl. Wer seine bisherigen Lieblingskekse in Low Carb Kekse umwandeln möchte, der sollte am besten ein wenig herumexperimentieren. Wem das zu viel Arbeit ist, der kann ganz einfach auf eines der vielen Rezepte für Low Carb Kekse zurückgreifen, die es heute im Internet zu finden gibt.

Süßungsmittel ersetzen Zucker
Dasselbe gilt auch für alternative Süßungsmittel. Jede dieser Alternativen muss anders dosiert werden, und um die richtige Dosierung zu finden, kommt nur ausprobieren in Frage. Für gewöhnlich ist es jedoch so, dass man weniger dieser Süßungsmittel benutzen muss, als dies bei Zucker der Fall ist. Zudem lassen sich nicht alle alternativen Süßungsmittel für jede Art von Teig nutzen. Gerade bei Stevia muss man ein wenig aufpassen. Daher bietet sich auch hier an, einfach ein bereits bestehendes Rezept auszuprobieren. Mittlerweile gibt es eine so große Auswahl, dass sicher jeder seine Lieblingskekse finden wird.

Hier ein Rezept für Low-Carb Kokosmakronen:

Zutaten:

  • 150g Kokosraspeln
  • 1 Limette (Bio)
  • 3 Eiweiß
  • 150g Puder-Xucker (Xylit)
  • 50g Mandelmehl
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Bevor Sie beginnen, heizen Sie den Backofen auf 160°C Umluft vor. Nun waschen Sie die Limette mit heißem Wasser ab, trocknen Sie ab und und reiben ein wenig der Schale fein ab. Geben Sie die Kokosraspeln nun in eine Schüssel und mischen diese mit dem Mandelmehl. Danach 1 TL Limettenrapeln untermischen. Trennen Sie nun die Eier und pressen Sie die Limette aus. Nun das Eiweiß mit 1 TL Limettensaft und einer Prise Salz steifschlagen. Währenddessen Puder-Xucker unter ständigem Rühren in den Eischnee hineinrieseln lassen und die Masse dann so lange schlagen bis ein fester Eischnee entstanden ist. Anschließend die Kokos-Mehl-Michung unter den Eischnee heben. Dann ein Backblech mit Backpapier auslegen und aus der Kokos-Eischnee-Masse mithilfe von 2 Teelöffeln im Abstand von 5 bis 6 cm circa fünfzig Kokosmakronen auf das Backpapier legen. Die Makronen für etwa zehn Minuten hellbraun backen. Danach auf ein Kuchengitter heben und abkühlen lassen.

Low-Carb-Lebkuchen:

Zutaten:

  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Mandeln grob gemahlen
  • 3 Eier
  • 160 g Xucker (Xylit)
  • ½ Pck. Lebkuchengewürz 6 g
  • ½ Pck. Backpulver (7 g)

Zubereitung:
Eier und Xucker (Xylit) mit dem Lebkuchengewürz und dem Backpulver verquirle. Anschließend die gemahlenen Haselnüsse und Mandeln unterrühren. Den Teig einige Minuten ruhen lassen, so dass er fester wird. Dann ein Backblech mit Backpapier auslegen und aus der Lebkuchen-Masse mithilfe von einem Esslöffel im Abstand von 5 bis 6 cm flache Quadrate auf das Backpapier legen. Das Blech bei 170 Grad Umluft ca. 13-15 Min. backen. Anschließend aus Puder-Xucker eine Glasur anrühren und die noch heißen Lebkuchen damit bestreichen. Tipp: Geben Sie für Schoko-Lebkuchen einfach eine geschmolzene Tafel Schokolade (am besten mit Kakaogehalt von über 85 Prozent) mit in den Teig.

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